Bedarfsgerechte Lüftung im modernen Karrosseriebetrieb

Automobil Lackieranlage mit innovativer Ab- und Zuluftregelung

Ein Start-up in der Welt der Mobilität mit einer Wachstumsstrategie für Carsharing gründet ein neues Autoreparaturzentrum. Ein ganzheitlich optimiertes Technologiepaket, um Kunden perfekt bedienen zu können, mit Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

Anfrage

Die neue Anlage musste in der heutigen Werkhalle installiert werden, um es dann zu einem späteren Zeitpunkt in erweiterte Geschäftsräume zu transferieren. Um den richtigen Luftwechsel bei kontrolliertem Druck und Temperatur zu gewährleisten, musste das System über eine variable Bedarfssteuerung verfügen, um abgesaugte und gefilterte Luft sowohl im Teil- als auch im Volllastbetrieb zu ersetzen. Die Anlage sollte den hohen Qualitäts- und Effizienzstandards der modernen Automobilwelt entsprechen.

Lösung

Wir haben zwei World-Spritzkabinen mit einem Metallunterbau, Gitterrosten und mobilen Auffahrrampen installiert, um ohne teure Baumaßnahmen die Anlage bei Bedarf problemlos in eine neue Werkhalle versetzen zu können. Die Lackierkabinen sind mit einem SPS-Steuerungssystem ausgestattet, mit dem alle Prozessparameter präzise geregelt werden. Die Hochleistungs-Lüftungsgeräte mit Kreuzstrom-Wärmetauschern reduzieren den   Energiebedarf in der Bearbeitung. Zwei Lackmischräume vervollständigen die Systemkonfiguration.

Es wurden vier Genius-Universalvorbereitungsbereiche installiert, die mit allen Ausstattungsvarianten versehen sind, um flexibel und effizient arbeiten zu können. Die Vorbereitungsbereiche können mit teilweiser Umluft oder 100% Abluft betrieben werden, wodurch ein negativer Druck erzeugt wird, der durch das gezielte Einbringen von Außenluft ausgeglichen wird. Auf diese Weise wird die Innentemperatur durch die Zufuhr von Kaltluft im Winter oder Warmluft im Sommer verändert, was die Energieeffizienz des Gebäudes beeinflusst. Zur Optimierung haben wir einen ERP konformen IH/AR Warmlufterzeuger mit einer Druckregelung installiert. Abhängig von der Verarbeitung misst der digitale Sensor den Druck im Gebäude und sendet das Signal an das RLT-Aggregat, damit sich die Drehzahl der Ventilatorantriebe der Bedarfssituation anpassen. Gleichzeitig aktiviert ein Temperatursensor das verbaute Heizregister, wenn die Innentemperatur einen bestimmten Sollwert unterschreitet.

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